Umgang mit wissenschaftlicher Literatur

» Zuletzt aktualisiert: Do, 04/29/2010 - 14:04 | Eingetragen: Mo, 08/17/2009 - 15:45

Überblick

1. Allgemeines

2. Das Exzerpt

3. Die Rezension

 3.1 Hinweise auf Rezensionen

4. Das Abstract

 4.1 Hinweise auf Abstracts

5. Lesetechniken

6. Lektüreempfehlung


1. Allgemeines

Bei der Sichtung wissenschaftlicher Literatur, z. B. beim Schreiben einer Hausarbeit, können Exzerpte, Rezensionen und Abstracts helfen einen schnelleren Überblick über ein Buch oder einen Aufsatz zu bekommen.

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2. Das Exzerpt

Charakteristika

Im Exzerpt werden wichtige Argumente, Gedankengänge und Literaturhinweise aus dem gelesenen Text gesammelt und um eigene Ideen und Querverweise ergänzt. Ein Exzerpt soll auch ohne die Lektüre des Ursprungstextes verständlich sein und den Inhalt in den wichtigsten Punkten zusammenfassen.

 

Während des Exzerpierens sollte besonders auf die folgenden Punkte geachtet werden:

  • bibliographische Angabe sollte am Beginn der Notizen vermerkt werden
  • Thesen und Argumente des Verfassers notieren
  • wichtige Zitate (Wichtig: Immer in Zitatzeichen setzen, um sie als solche wiederzuerkennen, und die entsprechende Seitenzahl notieren!)
  • eigene Anmerkungen zum Text/ zu den Thesen am Ende des Exzerpts aufschreiben
  • den Inhalt möglichst in eigenen Sätzen wiedergeben

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3. Die Rezension

Charakteristika

Rezensionen sind Buchbesprechungen und dienen dazu neu erschienene Publikationen vorzustellen und zu bewerten. Sie können dabei helfen, ein Buch auf seine auf die eigene Fragestellung bezogene Relevanz zu untersuchen, ohne dieses selbst gelesen zu haben. Dabei sollte allerdings beachtet werden, dass eine Rezension immer nur die subjektive Meinung des Rezensenten wiedergibt, weshalb es sich empfiehlt, zu einem Buch möglichst mehrere Rezensionen zu lesen. Rezensionen enthalten folgende Punkte:

  • kurze Inhaltsangabe
  • Bewertung der Thesen und der Argumentation des Werkes
  • Einordnung des Buchs in den/ die Forschungskontext(e)

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3.1 Hinweise auf Rezensionen (gedruckt und digital)

Die meisten wissenschaftlichen Zeitschriften verfügen über einen eigenen Rezensionsteil, in dem die neu erschienenen Publikationen besprochen werden.

Neben der klassischen Print-Variante gibt es auch mehrere Onlineangebote:

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4. Das Abstract

Charakteristika

Das Abstract gibt den inhaltlichen Aufbau des Textes wieder und stellt dessen Argumentationsweise dar. Das Lesen des Abstracts sollte das Querlesen eines Textes ersetzten, wobei es einen Umfang von einer Seite nicht überschreiten sollte.

Da es sich bei einem Abstract um einen sehr kurzen Text handelt, der pointieren soll, ist der Einsatz von Fachwörtern und sprachlichen Gliederungsmitteln besonders wichtig. Außerdem sollten Sätze nicht zu lang sein. Die Kurzfassung beschreibt in nur wenigen Sätzen die Problemstellung und die Ergebnisse der Arbeit und sollte insbesondere Schlüsselwörter (Keywords) enthalten.

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4.1 Abstracts (gedruckt und digital)

  • Historical Abstracts (erreichbar aus dem Uninetz, die zugehörige Software von Citrix muss installiert werden). Zu Historical Abstracts

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5. Lesetechniken

Um wissenschaftliche Texte schneller erschließen zu können gibt es unterschiedliche Lesetechniken (z. B. speed reading). Auf die sogenannte „SQ3R-Methode“ sei hier besonders verwiesen. Diese eignet sich besonders, um komplexe Texte besser zu verstehen und für die anschließenden Arbeiten nutzbar machen kann. Zur Website der SQ3R-Methode

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6. Lektüreempfehlung

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